Überlebensstrategien #1

Um es mir selber im Leben einfacher und erträglicher zu machen, habe ich mit der Zeit und mithilfe meiner bereits gemachten Erfahrungen, einige Mittel und Wege entdeckt. Diese bezeichne ich als ‚Überlebensstrategien‘.

Wichtig: Sie halfen, und helfen mir auch immer noch, INDIVIDUELL. Ich gebe sie gerne weiter, kann jedoch nicht garantieren, dass damit ähnliche Erfolge erzielt werden können.

Hier kommen die ersten:

Bus fahren. Ab der weiterführenden Schule kam ich in den Genuss, mit dem Bus meinen Schulweg absolvieren zu dürfen. Gemeinsam mit Freunden war das Ganze nur halb so schlimm. Zwar immer noch anstrengend, aber erträglicher, weil ich meinen Fokus auf die Gespräche mit meinen Freunden lenken konnte, und nicht auf die ganzen Dingen, die ja eigentlich doof beim Busfahren sind.

War ich jedoch alleine mit den Öffis unterwegs, dann nur mit folgenden Hilfsmitteln:

Ich habe immer Kopfhörer dabei. Mit ihnen höre ich Musik, aber meistens Hörbücher. Sie entspannen mich, ich konzentriere mich auf etwas anderes, als die Reize um mich herum.

Ebenfalls versuche ich vorne in der ersten Reihe zu sitzen. Es ist jetzt zwar nicht deer mega coole Platz, gleich beim Busfahrer, aber die erste Reihe hat einige signifikante Vorteile. Zum einem sind die Sitze (zumindest in unseren Bussen) vorne in der ersten Reihe etwas breiter. Das heißt, rechts und links befindet sich EIN Sitz, der zwar etwas breiter augerichtet ist als normal, aber nicht so, dass zwei Leute darauf passen.

Dies beschützt einen vor aufdringlichen, riechenden und körperkontaktfreudigen Sitznachbarn.

Diese Plätze sind meine erste Wahl. Sind sie belegt, versuche ich einen Sitz mit einem weiteren wichtigen Faktor zu ergattern (die die Sitze in der ersten Reihe übrigens auch erfüllen): ich schaue, dass keiner vor mir sitzt. Weniges empfinde ich als so schlimm, wie unangenehm riechende, oder sich laut unterhaltene Menschen, direkt vor mir sitzend. Vielleicht hat derjenige auch noch lange Haare, die über seine Rückenlehne, hinein in ‚deinen Bereich‘, hängen. Nicht schön.

Ich habe immer eine kleine Flasche Desinfektionsmittel in meiner Tasche. Kommt es zu dem ungünstigsten Fall, dass ich in einem öffentlichen Verkehrsmittel stehen muss, versuche ich die Stange nicht direkt mit meinen Händen anzufassen. Ich stülpe, wenn es geht, meinen Ärmel über meine Hände, oder meine Jacke. Ich stütze mich mit meiner Armbeuge ab (nur wenn ich ein langärmliges Oberteil anhabe), umarme die Stange also fast ein bisschen. Wenn aber gar nichts hilft und ich sie doch anfassen muss, oder den Halteknopf, oder den Tür-Aufmacher-Knopf, dann heißt es; fix desinfizieren. Es sind so so unheimlich viele Bakterien im Bus!

Apropos Bakterien. Gerade zur Schnupfenzeit achte ich darauf, wenn ein Passant im Bus oder in der Bahn sitzt, der auffällig hustet, welche Haltstestangen er wo anfasst. Diese berühre ich dann nämlich nicht. Oder zumindest nicht in derselben Höhe. Das gleiche betreibe ich ebenfalls bei Personen, die sich in die Hand genießt haben. Es ist zwar klar, dass ich trotzdem Bakterien auflese, auch wenn ich die Stange an anderer Höhe anfasse, aber versuchen kann mans ja. 😉

Hier kommt ihr zu meinen Überlebensstrategien #2 und Überlebensstrategien #3 .

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2 Gedanken zu “Überlebensstrategien #1

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