Ich schaue, ob es richtig aussieht

In diesem Beitrag möchte ich euch gerne von meiner Art zu lesen, sowie meiner tiefen Verbindung und Zuneigung zur deutschen Sprache berichten.

Ich lese keine Texte, ich scanne sie.

Diese Methode betrieb ich schon zu Grundschulzeiten. So lese ich einfach schneller und effektiver.

Nicht Wort für Wort, sondern ich ‚erfasse‘ das Ganze. Bleibe an keinem Wort hängen, sondern gleite mit meinem Blick darüber. Ich brauche nicht alles lesen, solange ich es SEHE.

Dies habe ich erfolgreich in eine Lerntechnik umsetzen können. Lerninhalte notiere ich mir auf einem Zettel. Möglichst klein. Möglichst viel. Dann scanne ich den Zettel mit meinem Kopf.

Ich merke mir nicht direkt den Inhalt, sondern wie ich ihn geschrieben habe. Benutzte ich signifikant aussehende Buchstaben. Wie klein habe ich geschrieben. Und am allerwichtigsten

WO stand der Inhalt auf dem Zettel.

Weiß ich dies, kann ich mir so gut wie alles herleiten. Was ich wo drumherum geschrieben habe. In welcher Reihenfolge. Was ich unterstrichen habe.

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass mich meine Leidenschaft für Bücher und das Lesen, trainiert haben.

Bereits in der 1. Klasse war ich diejenige, die am schnellsten las. Weil ich eben nicht las, sondern scannte. Die Worte mit meinen Augen erfasste.

Jedes Wort hat seine eigene Ästhetik. Seine eigene individuelle Schönheit, die es auszeichnet.

Ich liebe es, mit ihnen zu spielen. Sie zu verwenden und über sie nachzudenken.

Die Sprache ist so ein wundervolles Instrument.

Es bereitet mir eine tiefe Freude, einen ästhetisch klingenden Satz zu lesen. Die Worte sind wie treue Weggefährten, die in mir eine Sicherheit und Geborgenheit hinterlassen, sind wir erneut aufeinander getroffen.

Stundenlang könnte ich über Synonyme sinnieren. Die deutsche Sprache ist wunderschön und vielfältig.

Meine Freundschaft zu den Worten hat mir in meiner Schulzeit sehr geholfen. Besonders im Fach Deutsch hat sie zu einer großen Erleichterung beigetragen und mich Sicherheit empfinden lassen.
Ich musste mir keine Sorgen machen.
Kam es darauf an, „sah“ ich, ob ein Wort im Diktat richtig geschrieben, oder der Aufbau des Satzes im Aufsatz fehlerfrei war.

Ob ich die Wörter in Diktate richtig geschrieben hatte, leitete ich mir nicht anhand von Rechtschreibregeln oder Eselsbrücken ab. Ich schaute, ob sie richtig geschrieben waren. Ob sie richtig AUSSAHEN.

Sah ein Wort ‚falsch‘ aus, sprang es mir ins Auge. Mein Blick stolperte beim Scannen förmlich darüber.
Es machte sich bemerkbar. Ein Freundschaftsdienst, den ich sehr zu schätzen weiß.

Allerdings muss ich gestehen, dass mir Rechtschreibfehler auf dem Computer häufig nicht auffallen. Deshalb entschuldigt bitte, wenn sich der eine oder andere Fehler einschleicht.

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2 Gedanken zu “Ich schaue, ob es richtig aussieht

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