Asperger… Eine Stigmatisierung?

Oft überlegte ich, ob es so klug und sinnvoll wäre mit dem Begriff „Asperger
hausieren zu gehen.

Mit vielen Vorurteilen bin ich konfrontiert worden und den Fähigkeiten
der Menschen, mich so zu positionieren, dass ich das Gefühl habe, mich
erklären zu müssen.

Ich muss mich nicht erklären.

Erklären, wie ich was wahrnehme.

Ich muss meine Empfindungen nicht auf einem Silbertablett servieren.

Jeder Mensch hat Ängste. Jeder Mensch hat Zweifel oder Dinge, die ihm schwer fallen. Er ist mit Momenten im Leben konfrontiert, die ihn zweifeln lassen oder mit Situationen in denen er nicht weiter weiß.

Das ist das Leben.

Wir alle erleben solche Facetten.

Mein Anderssein zwingt mich nicht dazu, mich darstellen zu müssen. Ich nehme diesen Zwang nicht an.

Ich lasse mich von nichts und niemanden abstempeln. In eine Ecke drängen.

Weil man nicht der Norm entspricht impliziert dies nicht, sich der Norm anpassen zu müssen.
Wer entscheidet darüber?

Wer darf bestimmen, was angesehen ist und was nicht?

Soziale Normen und Regeln sind wichtig.
Doch sie beinhalten keine Klauseln, die es einem erlauben, Menschen auszugrenzen.

Völlig egal.

Ob wegen ihrer Hautfarbe, Religion, ihren politischen Ansichten.

Ob wegen eines verkürzten Beines, Akne oder einer sexuellen Orientierung.

Ich plädiere für Offenheit und Toleranz.

Jeder Mensch ist ein unersetzlicher Teil auf diesem Planeten.
Auf seine Art und Weise unendlich schön und wertvoll.

Es gibt kein schwarz oder weiß.
Es gibt ein braun, grau, rosa oder gelb.
Es gibt ein grün, es gibt Punkte und auch Striche. Tupfen, Sterne, Wolken und so weiter.

Unsere Welt ist ein unendlich vielfältiger Ort.

Wenn wir die Augen und Ohren offen halten ist es uns möglich, diese Schönheit zu erfassen.

Wenn wir mit dem Herzen sehen und nicht mit den Augen, wie der kleine Prinz es uns so schön lehrte.

Lasst uns mit den Herzen sehen.

Lasst uns Barrieren in unseren Köpfen abbauen.

Einander die Hand reichen.

Versuchen nicht von unseren Vorurteilen gesteuert zu werden.

Sondern von unserem Mitgefühl. Von unserer Offenheit, Toleranz und Neugier.

Lasst uns probieren voneinander zu lernen, unser Wissen und unsere Erfahrungen zugänglich machen.

Wir teilen uns ein gemeinsames Zuhause, unseren wunderschönen Planeten,
diese Erde.

Welcher Fakt könnte verbindender sein?

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