Kindergeburtstage

Bei Kindergeburtstagen unterscheide ich zwischen meinen eigenen Kindergeburtstagen und denen, auf die ich eingeladen war.

Meine eigenen Kindergeburtstage waren mein Highlight jedes Jahr.

Ich liebte es, Besuch zu empfangen, Kuchen und Leckereien auftischen zu können. Diese aß ich selber zwar nie (es sei denn, es waren Butterkekse, Smarties oder Gummibärchen), doch freuten sich meine Freunde über die Benjamin-Blümchen-Torte, freute ich mich mit ihnen.

Die Unternehmungen waren jedes Mal das Größte, wie ich fand. In den Zoo fahren, Schnitzeljagden oder eine Gartenparty mit meiner neuen Wasserbahn und viel viel Wassereis.

Die Geburtstagsfeiern von meinen Grundschulfreunden jedoch waren meist mit viel viel Aufgregung verbunden.

Oft kannte ich die meisten Gäste, die zur Party eingeladen waren.
Kannte ich jedoch nur wenige der eingeladenen Kinder, hatte ich vorher große Angst, weil ich nicht wusste was mich erwarten würde.
Ich hatte Angst ausgeschlossen zu werden oder mich nicht mit ihnen unterhalten zu können und dadurch schofelig und merkwürdig herüber zu kommen.

Häufig sah man mich bei dieser Art von Geburtstagspartys mit der Mutter des Geburtstagskindes in der Küche stehen. Ich half beim Geschirr abräumen oder Kuchen anschneiden. Oder unterhielt ich mich einfach nett mit ihr. Hauptsache ich musste mich nicht in der Runde von Kindern präsentieren oder Gespräche führen, über Dinge, über welche ich nicht reden wollte. Weil ich entweder keine Ahnung von ihnen hatte, oder mich nicht traute.

Bei Geburtstagsunternehmungen, wie Bowlen oder Eiskunstlaufen war ich diejenige, die sich sehr zurücknahm.
Jemand wollte vorne sitzen, kein Problem, ich setzte mich nach hinten.
Jemand wollte mit P in ein Team, obwohl ich in diesem Team war, kein Problem, ich wechselte in das andere Team.

Ich wollte nicht anecken und dem Geburtstagskind aufgrund von Streitereien auf keinen Fall die Geburtstagsparty versauen.

In dem ich versuchte, mich so gut es ging unsichtbar zu verhalten

und jeglichen schwierigen Situationen aus dem Weg zu gehen,

war ich der Meinung einen positiven Teil

zur Harmonie der Geburtstagstruppe beitragen zu können.

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